K.Ö.L. Starhemberg

Im Juni 1933 beschloß der Convent Maximilianae, eine neue Landsmannschaft zu Gründen, die den Namen "STARHEMBERG" erhielt. Zum Gründungssenior wurde Heinrich Christian (Mx), zum Philistersenior Dr. Willibald Plöchl bestellt. Außerdem gehörten von Maximiliana dem Gründungsconvent Plaschko und Grafinger an. Am 1. Juli lud die KÖL Maximiliana ihre Freunde zur feierlichen Publikation ihrer ersten Tochterverbindung "KÖL Starhemberg" in den Österreichischen Hof ein. Als Gründungsphilister trat Militärkaplan Dr. Josef Maurer ein. AH Prof. Dr. Triebl aus St. Pölten hielt die Festrede über Sinn und Inhalt der österreichischen Idee, dabei charakterisierte er den Unterschied zwischen Deutschtum und Österreichertum. Vereint könnten beide Gedanken nur in der übernationalen, auf katholischer Grundlage aufgebauten Idee des Heiligen Römischen Reiches werden. Seit dieses zerstört wurde, haben Reichsgründungen begonnen - momentan ist die Dritte im Gange. Mit jeder Neugründung gehen nicht nur gewaltige Stücke des alten Reichsgefüges verloren, sondern auch der Geist der Unkultur kommt mehr zur Geltung. Generaldirektor Dr. Kruckenhauser überbrachte die Grüße des Bundeskanzlers Dr. Dollfuß, anknüpfend an den Wahlspruch "Glaube, Treue, Österreich!", den Bundesminister Dr. Schuschnigg der neuen Corporation gegeben hat, legte er die Ziele der jungen Landsmannschaft dar.

 

Starhembergs Ehrenphilister Eduard Baar von Baarenfels wurde bei der Regierungsumbildung am 17. Oktober 1935 Innenminister der Regierung Schuschnigg. Weiters gehörten der Verbindung noch an Ferdinand von Weis und Dr. Fritz Riha. Weitere bekannte Starhemberger der damaligen Zeit war Hans Karl Freiherr von Zeßner-Spitzenberg sowie Dietrich von Hildebrand

 

Am 12. März 1938 wurden sämtliche Corporationen durch das NS-Regime verboten. 1945 wurde die K.Ö.L. Starhemberg wiederbegründet.

 

Besonders hervorzuheben ist hier Bbr. Don Camillo der erste recipierte Fux der K.Ö.L. Starhemberg im Jahre 1933, der vor allem in der Nachkriegszeit das Verbindungsleben hochgehalten und getragen hat. Ihm zu Ehren ist auf unserer Bude ein Mamor-Gedenkstein gewidmet.

 

1978 wurde die Bude in der Rathausstraße 15/20 im 1. Wiener Bezirk bezogen und innerhalb von 6 Monaten aus einem ehemaligen  Kohlenkeller  ein würdiges Zuhause unserer Corporation. Mit einem Fackelumzug von der Graf Starhemberg Statute über den Rathausplatz in zu unserer Bude feierten wir unseren Einstand. Seine Exzellenz Bischof Kurt Krenn uns die Ehre gab uns an diesem Tag und weihte unsere Bude.

Geschichte der K.Ö.L. Starhemberg

K.Ö.L. Starhemberg

Rathausstraße 15/20

1010 Wien