Electro-Kurier
Der Kanzler des bischöflichen Amtes in Györ, Prälat Julius Németh, beim zelebrieren der Festmesse.
Im Hintergrund die Chargierten ev. KÖL Starhemberg (v.l.n.r.) Cato, Bramante, Linus und Arthur
Cirák (Ungarn). Am 25. Juni 2005 fand um 11 Uhr bei herrlichen Wetter vor der Königskapelle in Cirák (Ungarn) ein, vom ungarischen Landesverband der Kaiser Karl-Gebetsliga veranstalteter, Festakt statt. Höhepunkt der Feier war die Widmung der ersten ungarischen Reliquie unseres letzten Kaisers für dieses Kleinod. Die Kapelle wurde im Oktober 2001 anlässlich der 80. Wiederkehr der Landung von König Karl IV. und Zita in Ungarn auf Initiative der KÖL Starhemberg unter Mithilfe e.v. KÖL Carolina renoviert und mit einer Festveranstaltung wieder eingeweiht. Damals war Starhemberg die vorsitzende Verbindung im akademischen Bund Katholisch Österreichischer Landsmannschaften und somit beim Festakt mit der Bundes- und der eigenen Standarte vertreten. In Anlehnung an die damalige Wiedereinweihungsfeier hatte die KÖL Starhemberg am Bundesconvent vom 8. Juni 2005 den Auftrag erhalten, den Bund, unter Einbindung der Bundesstandarte, wieder zu vertreten. Dieser Auftrag war Starhemberg natürlich Ehre und Pflicht zugleich und so machte sich am Morgen des 25. Juni eine Abordnung aus der Rathausstraße 15 auf den Weg nach Ungarn. Dort eingetroffen zogen Starhembergs Chargierte, allen anderen Abordnungen voran, mit den beiden Standarten durch die kleine Allee zur Kapelle ein, um seitlich hinter dem Altar Aufstellung zu nehmen. Die dann folgende Festmesse wurde vom infulierten Prälaten Julius Németh, Chorherr und Kanzler des bischöflichen Amtes in Györ, mit fünf Conzelebranten zelebriert. Als offizieller Vertreter des akademischen Bundes Katholisch Österreichischen Landsmannschaften wohnte der hohe Bundesphilisterconsenior MinRat Ing. Mag. Rudolf Hackauf v/o Marius (Js, Fd) der Messe bei. Umrahmt wurde die Feier durch einige Vertreter der verschiedensten Traditionsverbände, unter ihnen auch jene Gruppe ungarischer Husaren, die auch schon in Rom bei der Seligsprechung mit ihren prächtigen Uniformen für Aufsehen gesorgt hatten. Insgesamt nahmen ca. 100 Personen an der Veranstaltung teil, wobei die cisleithanische Reichshälfte, mangels eines organisierten Bustransfers, leider eher spärlich vertreten war. Trotzdem wehte auftragsgemäß, fast vier Jahre nach der Weidereinweihungsfeier, wieder die Bundesstandarte und das grün-schwarz-gold’ne Banner an jener geschichtsträchtigen Stelle.
Fotos und Text: Bramante, St! x
Hintergrundinformation siehe
Rückkehrversuche von Kaiser Karl in Ungarn
und
Homepage der Kaiser-Karl-Gebetsliga





