Die Volkshymne

"Gott erhalte, Gott beschütze" (Volkshymne)
Gott erhalte, Gott beschütze
Unser'n Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führ' er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
|: Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Unser'n Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führ' er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
|: Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Österreichs Geschick vereint. :|

Fromm und bieder, wahr und offen
Laßt für Recht und Pflicht uns steh'n;
Laßt, wenn's gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns geh'n!
Eingedenk der Lorbeerreiser,
Die das Heer so oft sich wand:
|: Gut und Blut für unser'n Kaiser,
Gut und Blut für's Vaterland! :|
Laßt, wenn's gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns geh'n!
Eingedenk der Lorbeerreiser,
Die das Heer so oft sich wand:
|: Gut und Blut für unser'n Kaiser,
Gut und Blut für's Vaterland! :|
Was des Bürgers Fleiß geschaffen,
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heit'ren Waffen
Siegen Kunst und Wissenschaft.
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich.
|: Gottes Sonne strahl' in Frieden
Auf ein glücklich Österreich! :|
Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwerste leicht vollbracht.
Laßt uns, eins durch Brüderbande,
Gleichem Ziel entgegengeh'n!
|: Heil dem Kaiser, heil dem Lande,
Österreich wird ewig steh'n! :|
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heit'ren Waffen
Siegen Kunst und Wissenschaft.
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich.
|: Gottes Sonne strahl' in Frieden
Auf ein glücklich Österreich! :|
Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwerste leicht vollbracht.
Laßt uns, eins durch Brüderbande,
Gleichem Ziel entgegengeh'n!
|: Heil dem Kaiser, heil dem Lande,
Österreich wird ewig steh'n! :|
Joseph Haydn (1732-1809); Worte: Johann Gabriel Seidl (durch Allerhöchstes Handbillet Seiner K.K. Apostolischen Majestät vom 27. März 1854 zum authentischen Text erklärt)
An des Kaisers Seite waltet,
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns're holde Kaiserin.
Was als Glück zu Höchst gepriesen,
Ström' auf Sie der Himmel aus:
|: Heil, Franz Joseph, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus! :|
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns're holde Kaiserin.
Was als Glück zu Höchst gepriesen,
Ström' auf Sie der Himmel aus:
|: Heil, Franz Joseph, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus! :|
(Zusatzstrophe zum authentischen Text der Volkshymne mit Bezug auf die Vermählung Seiner K.K. Apostolischen Majestät)
Heil auch Öst´reichs Kaisersohne,
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud´ und Wonne,
Rudolf tönt's im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
|: Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin. :|
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud´ und Wonne,
Rudolf tönt's im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
|: Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin. :|
(Zusatzstrophe zum Ruhme S.K.H. des Thronfolgers Erzherzog Rudolf)
In Verbannung, fern den Landen
Weilst Du, Hoffnung Österreichs.
Otto, treu in festen Banden
Steh'n zu Dir wir felsengleich.
Dir, mein Kaiser, sei beschieden
Alter Ruhm und neues Glück!
|: Bring den Völkern endlich Frieden,
Kehr zur Heimat bald zurück!:|
Weilst Du, Hoffnung Österreichs.
Otto, treu in festen Banden
Steh'n zu Dir wir felsengleich.
Dir, mein Kaiser, sei beschieden
Alter Ruhm und neues Glück!
|: Bring den Völkern endlich Frieden,
Kehr zur Heimat bald zurück!:|
(Zusatzstrophe für S.K.H. Otto v. Habsburg)
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